Altershausen

Altershausen ist ein Dorf in den Haßbergen mit etwa 290 Einwohnern. Es gehört zu Königsberg in Bayern im Landkreis Haßberge und liegt etwa drei Kilometer entfernt davon.

Geschichte

Altershausen wurde erstmals 1120/40 urkundlich in einer Privaturkunde des Diepertus, ausgefertigt in „Altolueshuson“, erwähnt.

Gemäß einem Staatsvertrag zwischen dem Großherzogtum Würzburg und dem Herzogtum Sachsen-Hildburghausen wurde 1807 das Ganerbendorf Altershausen, das zuvor zum sächsischen Amt Königsberg gehört hatte, an Würzburg abgetreten. 1808 kam der Ort wieder zu Sachsen-Hildburghausen. Ab 1826 gehörte Altershausen schließlich wie Königsberg bis zum Ende der Monarchie 1918 zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha.

Viele noch bestehende Vereine wie der MGV Concordia 1865 wurden in dieser Zeit gegründet. Bierbrauerei und Kohlemeiler sowie die Landwirtschaft prägten damals das Dorf. Auch ein Kloster war vorhanden. In dem Ort gibt es die Moritzkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Eine eigene Schule, Wirtshäuser und eine Ziegelei sind ebenfalls Zeugnisse einstiger Größe. Seit 1920 gehört es zu Bayern, war eine unabhängige Gemeinde mit Sechsthal im Landkreis Hofheim in Unterfranken und wurde im Zuge der Gemeindegebietsreform am 1. Juli 1972 ein Ortsteil von Königsberg im Haßberg-Kreis.

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