Römmelsdorf

Das Dorf liegt im nordöstlichen Teil des Landkreises an der Baunach. Von Pfarrweisach ist es etwa drei Kilometer entfernt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt von der Bundesstraße 279 im Osten über Römmelsdorf zur Bundesstraße 303 im Westen. Zusätzlich verbindet eine Straße mit einer Brücke über die Baunach den Ort mit Burgpreppach.

Rabelsdorf

Das Kirchdorf liegt im nordöstlichen Teil des Landkreises etwas abseits am Fuß des Lichtensteiner Waldes in einer Talsenke, die der Schellenbach durchfließt. Von Pfarrweisach ist es rund zwei Kilometer entfernt. Einen Kilometer westlich verläuft die Bundesstraße 279 von Breitengüßbach nach Bad Neustadt an der Saale. In der Gegend um Rabelsdorf erfolgt insbesondere Obstanbau.

Lohr

Das Kirchdorf liegt im nordöstlichen Teil des Landkreises an der Baunach. Von Pfarrweisach ist es etwa zwei Kilometer entfernt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt von der Bundesstraße 279 im Osten über Lohr zur Bundesstraße 303 im Westen.

Lichtenstein

Das Kirchdorf liegt im nordöstlichen Teil des Landkreises auf einem langgestreckten Höhenzug der Haßberge etwa 130 Meter über dem Tal der Weisach. Straßen verbinden Lichtenstein mit den Nachbarorten Dürrnhof, Buch und Bischwind. Die Burg Lichtenstein prägt das Dorfbild. Mehrere Rhätsandsteinfelsen wurden in die Burg integriert.

Junkersdorf an der Weisach

Das Straßendorf liegt im nordöstlichen Teil des Landkreises im Weisachgrund. Durch den Ort führt die Bundesstraße 279 von Breitengüßbach nach Bad Neustadt an der Saale. Weitere Straßen verbinden Junkersdorf mit Altenstein und Rabelsdorf.

Herbelsdorf

Der Weiler liegt im nordöstlichen Teil des Landkreises in einer Talsenke, die der Herbelsdorfergraben durchfließt. Von Pfarrweisach ist es rund zwei Kilometer entfernt. An dem Ort verläuft die Bundesstraße 279 von Breitengüßbach nach Bad Neustadt an der Saale westlich vorbei. Eine Straße verbindet Herbelsdorf mit dem Nachbarort Dürrnhof.

Dürrnhof

Das Dorf Dürrnhof liegt am Waldrand unter der großen Doppelburg Lichtenstein und ist ein Ortsteil der Gemeinde Pfarrweisach im Landkreis Haßberge in Unterfranken. Noch im 19. Jahrhundert stand dort ein kleiner Rundturm auf einer kleinen Insel inmitten eines Weihers, der von der Burgenkunde als Wehrspeicher gedeutet wird.

Geschichte
Die Zeichnung Ludwig Richters (1837)

Der Dürrnhof war der Sitz einer Linie der Familie von Lichtenstein, die mit „Apel von Lichtenstein zu Dörnhof“ 1388 erstmals urkundlich erschien. Schon der Name weist auf eine leicht befestigte Hofstelle hin, also auf einen Turmhof. 1993 wurde dem Mittelalterarchäologen Joachim Zeune eine Zeichnung Ludwig Richters (1837) vorgelegt, die als einer der wenigen Nachweise eines fränkischen Wehrspeichers gilt.

Das Blatt zeigt im Hintergrund die Burg Lichtenstein, im Tal steht ein niedriger Rundturm schräg vor einem noch heute unverändert erhaltenen einstöckigen Gebäude. Der Turm beginnt schon zu zerfallen, der untere Teil der Ummantelung aus regelmäßigen Sandsteinquadern fehlt bereits. Auf der rechten Seite gewährt ein Hocheingang Einlass, die Turmkrone kragt leicht vor. Zwei Wurföffnungen (Maschikulis) durchbrechen die drei gestaffelten Mauerwülste der Vorkragung. Links schließen sich Reste von Mauerwerk an den Bau an.

Der Turm stand wohl auf einer kleinen Insel im Weiher. Auf der Zeichnung ermöglicht eine schmale Holzbrücke den Zugang. Turm und Insel sind verschwunden, das Gebäude im Hintergrund ist jedoch eindeutig identifizierbar. Der Turm erinnert sowohl an die Weiherhäuser des fränkischen Adels und Stadtpatriziats als auch an niedersächsische und westfälische Wehrspeicher.

Gegen die Deutung als Weiherhaus sprechen der runde Grundriss und die geringe Größe. Solche Weihersitze hatten üblicherweise quadratische Sockel mit vorkragenden Obergeschossen, wie es etwa beim Topplerschlösschen unterhalb von Rothenburg ob der Tauber zu sehen ist. Auch Albrecht Dürer überlieferte auf einigen seiner Grafiken Beispiele. Auch die Wehrspeicher Westfalens und Niedersachsens sind sämtlich über viereckigen Grundrissen errichtet. Die runde Form wäre hier als eine regionale Besonderheit anzusprechen. Ähnliche Anlagen wurden in den oberfränkischen Orten Seubersdorf und Schwand ergraben. Ein solcher bewehrter Speicherbau bot einen gewissen Schutz vor den Überfällen kleinerer marodierender Banden. Auch Ratten und Mäuse wurden so von den eingelagerten Vorräten ferngehalten. Im Brandfall war die isolierte Insellage ein weiterer Vorteil, den die Steinarchitektur noch verstärkte.

Neben der kleinen Wasserburg Dippach ist der mutmaßliche Wehrspeicher der Hofstelle Dürrnhof ein gutes Beispiel für die im Spätmittelalter so zahlreichen kleinen Ansitze des örtlichen Adels in den Haßbergen. Solche Bauwerke bildeten die unterste Stufe der mittelalterlichen Burgenhierachie, deren Mittelbau in diesem Hügelland eindrucksvoll durch die umliegenden Burgen Altenstein, Lichtenstein, Raueneck und Rotenhan vertreten wird.

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege verzeichnet das Bodendenkmal als mittelalterlichen bis neuzeitlichen Burgstall unter der Denkmalnummer D 6-5830-0022.

Pfarrweisach

Pfarrweisach
Gemeinde in Bayern

Pfarrweisach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebern.

Postleitzahl: 96176

Gemeinde Pfarrweisach. Landkreis Haßberge. Ortsdurchfahrt. September 2016

Dürrnhof. Gemeinde Pfarrweisach. Landkreis Haßberge. Ortsdurchfahrt. September 2016

Junkersdorf. Gemeinde Pfarrweisach. Landkreis Haßberge. Ortsdurchfahrt. September 2016