Dampfach

Dampfach liegt südwestlich von Wonfurt und wird von der Dampfach durchflossen. Die durch den Ort führende HAS 28 zweigt nordwärts nach Horhausen (Ortsteil von Theres) an und mündet südwestwärts in die SW 28 und mündest südostwärts in die St 2275. Nördlich von Dampfach verläuft in Ost-West-Richtung die A 70.

Geschichte

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung des Ortes stammt als „(D)Ampfahe“ aus dem Jahr 1250. Zu dieser Zeit gehörte Dampfach dem Kloster Fulda, später zur Centgemeinde Donnersdorf.

Im Jahr 1569 fand eine Dorferneuerung statt.

Wegen der geringen Einwohnerzahl hatte Dampfach keine eigene Kirche. Die Einwohner besuchten zunächst in Theres und dann in Donnersdorf den Gottesdienst. In der Zeit der Reformation hatte Dampfach verschiedene Grundherren, von denen fünf evangelisch und vier katholisch waren, so dass der Ort mehrfach die Konfession wechselte. Dampfach wurde großteils von der Pfarrei Donnersdorf betreut und gehört seit dem 1. November 2002 der Pfarrei Pfarreiengemeinschaft Theres-Wonfurt-Gädheim an.

Im Jahr 1802 wurde die aus dem Mittelalter stammende, baufällig gewordene Andreaskapelle durch die heutige St. Andreas-Kirche im klassizistischen Stil ersetzt; die Inneneinrichtung entstammt dem Spätwerk Johann Peter Wagners.

Am 1. Mai 1978 wurde Dampfach im Rahmen der Gemeindegebietsreform Ortsteil von Wonfurt.

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