Die Haßberge und ihr Vorland

Die Haßberge und ihr Vorland (Wanderungen in die Erdgeschichte)
von Geyer und Schmidt-Kaler

Band 20, ‚Die Haßberge und ihr Vorland‘, deckt den Ausstrichbereich des Keupers in Franken weitgehend ab, nachdem zuvor der Steigerwald (Band 13) und die Frankenhöhe (Band 14) als wesentliche, vom Keuper geprägte Regionen dargestellt wurden. Nach einem landschaftlich-geologischen Überblick werden Grundgebirge, Perm und tiefere Trias kursorisch behandelt, der Keuper als dominierendes geologisches Element dagegen ausführlich dargestellt. Vom Jura ist nur der unterste Abschnitt in wenigen Resten erhalten. Die Kreide fehlt völlig. Für das Tertiär sind der Vulkanismus der Heldburger Gangschar und die Landschaftsentwicklung wichtig. Auch auf die wechselhafte Flussgeschichte und auf die Geomorphologie wird kurz eingegangen.

Exkursion A bietet vor allem einen Überblick über die Schichtenfolge am westlichen Rand der Haßberge. Sie führt von Haßfurt durch das Hofheimer Becken zum Großen Haßberg und über Königsberg zurück an den Main nach Zeil. Exkursion B zeigt vor allem die beckenwärtige, durch Ton- und Schluffsteine sowie durch Gipse geprägte Ausbildung des Keupers in den nordwestlichen Haßbergen und im angrenzenden Grabfeld. Sie startet am Westsporn des Großen Haßbergs, führt bis zu seiner Ostseite, entlang der Lederhecke nordwärts und über Bad Königshofen zurück. Exkursion C stellt die südöstlichen Haßberge dar, mit dem Werksteinrevier des Coburger Sandsteins um Ebelsbach und die Rhätsandsteine nördlich von Ebern.