Happertshausen

Happertshausen liegt auf 284 m ü. NN im Naturpark Haßberge südlich der Haßberge. Nachbarorte sind Friesenhausen, Aidhausen, Kerbfeld und Nassach.

Happertshausen war ein fränkisches Königsdorf und ist eine der ältesten Haßgausiedlungen. Unter König Chlodwig I. entstand es im 6. Jahrhundert aus einer Militärstation. 1149 fiel es laut einer Königsurkunde von Konrad III. an das Hochstift Würzburg. In ältester Zeit zur Pfarrei Wettringen gehörend, wurde 1498 unter Fürstbischof Lorenz von Bibra eine eigene Pfarrei gegründet. Happertshausen bestand aus den Ortsteilen Ober- (13 Huben) und Unterhappertshausen (14 Huben). Im Dreißigjährigen Krieg hatte der Ort sehr zu leiden: 1650 verbrannten schwedische Reiter die Kirche, viele Häuser und ganz Unterhappertshausen.

Am 1. Mai 1978 wurde Happertshausen in die Gemeinde Aidhausen eingegliedert.

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