Leuzendorf in Unterfranken

Leuzendorf liegt östlich von Burgpreppach.

Nördlich von Leuzendorf verläuft in Nordost-Südwest-Richtung die B 303.

Die durch den Ort verlaufende HAS 46 führt westwärts nach Burgpreppach und ostwärts nach Kraisdorf (Ortsteil von Pfarrweisach). Nach Süden zu führt die HAS 50 von Leuzendorf aus nach Bischwind am Raueneck.

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung von Leuzendorf datiert auf das Jahr 1233. Aus dem Jahr 1385 stammt die erste bekannte urkundliche Erwähnung des Schlosses Leuzendorf.

Im Lauf der Zeit wurde der Ort mehrfach vom Hochstift Würzburg an Mitglieder der Familie Fuchs zu Burgpreppach belehnt. Als Sigmund Fuchs zu Burgpreppach im Jahr 1545 ohne männliche Nachfolger starb, wurde Leuzendorf unter seiner Witwe und den acht Töchtern aufgeteilt. Als eine der Töchter alle Anteile bis zum Jahr 1592 auf sich vereinen konnte, ging der Ort an die Herren von Erthal.

Unter den Herren von Erthal war Leuzendorf evangelisch, bis der Ort unter Fürstbischof Johann Gottfried von Guttenberg die Kinder des 1688 im Großen Türkenkrieg gefallenen Daniel Christian von Erthal zu Leuzendorf zum katholischen Glauben erzog.

Von 1730 an wurde von einem der Söhne, Dietrich Carl von Erthal, das Gemeindeleben in Leuzendorf neu organisiert. Unter seiner Ägide wurde 1732 mit dem Bau der im Stil des Frührokoko gehaltenen St.-Michael-Kirche begonnen, die am 14. April 1735 vom Würzburger Weihbischof Johann Bernhard Mayer eingeweiht wurde.

Nachdem die Familie der Erthal im Jahr 1780, ging Leuzendorf im Jahr 1805 an die Herren von Schrottenberg.

Am 1. Juli 1972 wurde Leuzendorf im Rahmen der Gemeindegebietsreform zu einem Ortsteil von Burgpreppach.

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